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London

Wir haben uns vorgenommen, dass wir den Jahreswechsel wieder in einer europäischen Stadt verbringen. Seit dem 1. Oktober kann man, da sich Thalys und Eurostar zu einer gemeinsamen Firma zusammengeschlossen hat mit einer Buchung von Köln nach London mit dem Zug fahren. Man muss nur in Brüssel umsteigen. Nachdem ich gesehen habe, wie einfach es ist, habe ich dann die Tickets gebucht. So. Schritt eins ist erledigt und nun benötigen wir noch eine Unterkunft. Unsere Idee ist die, dass wir wieder ein Appartement buchen, so wie wir es in diesem Jahr in Paris gemacht haben. Nach einigem hin und her wurde ich dann in Chelsea fündig. Also, das Grundgerüst steht.

Jetzt fehlen nur noch die Tickets für einige Attraktionen. Das ist leider nicht so einfach. Man kann sich natürlich einen der vielen Besichtigungspässe kaufen. Diese sind aber unverhältnismäßig teuer geworden. Ich bin mir im Moment noch nicht sicher, wie wir vorgehen. Wir haben aber ja auch noch ein wenig Zeit.

Und weiter geht es. Es ist Freitag, der 3. November 13:00 Uhr. Genau ab diesem Zeitpunkt kann man für das große Feuerwerk an Silvester am London Eye die Eintrittskarten buchen. Es dauert über 20 Minuten, bis ich durch diverse Warteschleifen im Internet gekommen bin, meine Zahlung nur durch Paypal angenommen wird und wir dann endlich zwei Karten im Bereich des Riesenrads bekommen haben.

Am darauffolgenden Samstag haben wir noch ein Restaurant für unser Silvestermenu gefunden und konnten es auch schon buchen. Wenige Stunden später werde ich vom Restaurantteam angefragt, ob wir irgendwelche Allergien haben, damit das Menu angepasst werden könnte. Der Service gefällt mir schon.

Unser Urlaub ist vorbei. Hier kommen jetzt wieder einmal die Anmerkungen: Unser Appartement „The Sloane Suite with Private Terrace in Victoria“  kann ich in diesem Jahr nicht wirklich empfehlen. Grundsätzlich ist die Lage hervorragend. Mann erreicht die Vitoria Station innerhalb von 10 Minuten. Aber was gefällt mir nicht? Das Haus, in dem das Appartement liegt, ist mittlerweile ganz allein an der Seite der Straßenkreuzung. Um dieses herum gibt es nur Bagger und Abrissmaschinen. Hier wird London gerade modernisiert. Diese Bauarbeiten stören schon, da sie an Wochentagen früher mit der Arbeit beginnen und es ist dann nicht leise. Dies ist für mich auch kein normaler Stadtlärm. Weiter hat mich gestört, dass es in der Etage, in der wir gewohnt haben, noch weitere Zimmer gab, die kostengünstiger über Airbnb vermietet werden. Diese Zimmer haben Gemeinschaftsbäder und eine Gemeinschaftsküche. Eigentlich sollen diese Räume ab 22:00 Uhr nicht mehr genutzt werden, jedoch hat einer der Zeitgenossen, die zur gleichen Zeit hier wohnten, ständig, ich nenne es, etwas lauter geduscht. Wir hatten zwar unser eigenes Badezimmer und eine Küche, jedoch den Lärm mussten wir teilen. Zuletzt hat es knapp einen Tag gedauert, bis wir unserer Zimmer aufgeheizt hatten. Hier gibt es nur Einfachverglasung und die Fenster schwitzen an den kalten Tagen. Das passt auch nicht mehr in die heutige Zeit. Wenn ich dieses Appartement, mit dem in Paris aus dem letzten Jahr vergleiche, dann wird es viel zu teuer angeboten.

Was gab es sonst noch. London wächst und wird immer größer. Wenn man längere Zeit nicht mehr hier war, dann wundert man sich und man findet wieder neue Punkte, die man gesehen haben sollte. Wir haben uns diesmal den London Pass geholt. Aus meiner Sicht benötigt man diesen nicht. Wir haben ihn zwar umfänglich genutzt, aber wir hätten auch ohne den Pass die Tage sehr gut gefüllt bekommen. Jemanden der sagt, dass London sehr teuer ist, kann ich nur sagen, dass es nicht viel teurer ist als irgendeine andere europäische Hauptstadt Aus meiner Sicht lohnt sich der Besuch in London und ich werde bestimmt nicht das letzte Mal hier gewesen sein.

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