Israel 2019

In der Zeit vom 15. bis 25 Oktober führte uns unser Reiseziel nach Israel. Wir hatten wieder eine Rundreise durchgeführt, die wir selbst organisiert hatten.
Danke an Uta, die uns bei den Vorbereitungen geholfen hat.

Ich bin jetzt wieder zu Hause. Da ich in der Luft einfach zu müde war, meine Eindrücke über dein Land im Flugzeug nieder zu schreiben, lasse ich jetzt am frühen Morgen die Reise noch einmal Revue passieren.

Liebes Israel,
zuerst kommen wir in Tel-Aviv an. Diese Stadt ist modern und es pulsiert das Leben. Wir werden überall freundlich begrüßt. Man spricht uns auf den Straßen an und lädt uns zum Gespräch ein. So ist es auch am letzten Tag und ich behalte die Stadt mit ganz klasse Eindrücken in Erinnerung.
Der nächste Hotspot ist natürlich Jerusalem und auch hier glänzt deine Offenheit. Zusätzlich kommt natürlich die Jahrtausende alte Geschichte hinzu und das, was deine gläubigen Pilger aus aller Herren Länder daraus machen. Hier kann man die Riten der Gläubigen mitfeiern oder einfach nur die Pilger beobachten und sich über den einen oder anderen wundern.
Hinzu kommt deine moderne Geschichte seit der Staatsgründung und es ist gut, wie du das alles darstellst.

Dein Bestreben nach Sicherheit wird mir im gesamten Land vermittelt und hier möchte ich die Worte eines deutschen Priesters aus der Grabeskirche wiedergeben. „Wir sehen hier an jeder Ecke schwer bewaffnete Polizisten. Das sind wir nicht gewohnt und uns stört das. Wir können uns darüber aufregen, aber das bringt nichts. Diese Menschen sind da, damit wir hier sicher reisen können.“
Genauso habe ich das auch gesehen und ich habe mich während unserer Reise immer sehr sicher gefühlt.

Die anderen Orte sind auch sehr schön, aber man merkt, dass die meisten Mittel in die beiden oberen Städte fließen. So möchte ich über Tiberias sagen, dass es ein tolles Ziel für Lost Place Fotografen ist und man ohne Probleme an die größten Bauruinen rankommt.

Nicht vergessen werde ich auch die Busfahrt zurück aus Betlehem nach Jerusalem. Irgendwie habe ich etwas gegen Mauern, die an Staatsgrenzen stehen und gegen Kontrollen, die nicht gleichmäßig durchgeführt werden. Warum müssen Palästinenser den Bus verlassen und auf das kleinste hin untersucht werden und uns Touristen wird nur ganz kurz auf den Reisepass geschaut?

Was bleibt aber an meinem Israelurlaub hängen:
Zunächst fallen mir immer wieder deine freundlichen Menschen auf und ich glaube, dass sie wirklich freundlich und offen sind.
An die tollen Strände erinnere ich mich auch gerne wieder.
Und nicht zuletzt sind deine beiden großen Städte Tel Aviv und Jerusalem einfach nur toll.

Im Moment möchte ich jedem sagen, dass man dich unbedingt besuchen soll.
Danke Israel.