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Paris

Paris. Schon wieder. Oder besser: endlich wieder.
Im Mai 2026 ruft die Stadt der Lichter – diesmal nicht durch Postkartenromantik oder verklärte Erinnerungen, sondern ganz direkt über unsere Söhne. Die Frage klang harmlos: „Habt ihr Lust, mitzukommen?“ Als hätte man bei „Paris?“ jemals ernsthaft eine Wahl.

Also stehen wir wieder in den Startlöchern: Eurostar-Tickets gebucht, Airbnb-Wohnung in Saint-Ouen klar gemacht – mitten in der Nähe, wo Sohnemann & Co. residieren. Perfekt für gemeinsame Unternehmungen, spontane Abendessen und das übliche Chaos, das entsteht, wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichen Sightseeing-Plänen eine Stadt wie Paris stürmen.

Besonders spannend: Für einen Teil der Reisegruppe ist es der allererste Besuch. Die berühmten Fragen stehen im Raum – Eiffelturm oder Louvre? Spaziergang an der Seine oder lieber Crêpes und Croissants in Endlosschleife?

Die Planung läuft modern und gemeinschaftlich: eine WhatsApp‑Gruppe, eine Google Map mit logisch sortierten Sightseeing‑Punkten, kulinarischen Entdeckungen, Discountern, Cafés – und sogar ein fester Punkt ist bereits gesetzt: eine kulinarische Bootstour auf der Seine. Ein Paris‑Besuch ohne Blick vom Wasser? Unvorstellbar.

Natürlich ist jetzt schon klar: Auch dieser Aufenthalt wird wieder zu kurz sein. Aber vielleicht ist genau das der Zauber dieser Stadt – sie lässt sich nie vollständig erfassen, sondern nur in Bildern, Momenten und Erinnerungen sammeln.