Paris
Paris. Schon wieder. Oder besser: endlich wieder.
Im Mai 2026 ruft die Stadt der Lichter – diesmal nicht durch Postkartenromantik oder verklärte Erinnerungen, sondern ganz direkt über unsere Söhne. Die Frage klang harmlos: „Habt ihr Lust, mitzukommen?“ Als hätte man bei „Paris?“ jemals ernsthaft eine Wahl.
Also stehen wir wieder in den Startlöchern: Eurostar-Tickets gebucht, Airbnb-Wohnung in Saint-Ouen klar gemacht – mitten in der Nähe, wo Sohnemann & Co. residieren. Perfekt für gemeinsame Unternehmungen, spontane Abendessen und das übliche Chaos, das entsteht, wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichen Sightseeing-Plänen eine Stadt wie Paris stürmen.
Besonders spannend: Für einen Teil der Reisegruppe ist es der allererste Besuch. Die berühmten Fragen stehen im Raum – Eiffelturm oder Louvre? Spaziergang an der Seine oder lieber Crêpes und Croissants in Endlosschleife?
Die Planung läuft modern und gemeinschaftlich: eine WhatsApp‑Gruppe, eine Google Map mit logisch sortierten Sightseeing‑Punkten, kulinarischen Entdeckungen, Discountern, Cafés – und sogar ein fester Punkt ist bereits gesetzt: eine kulinarische Bootstour auf der Seine. Ein Paris‑Besuch ohne Blick vom Wasser? Unvorstellbar.
Natürlich ist jetzt schon klar: Auch dieser Aufenthalt wird wieder zu kurz sein. Aber vielleicht ist genau das der Zauber dieser Stadt – sie lässt sich nie vollständig erfassen, sondern nur in Bildern, Momenten und Erinnerungen sammeln.
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 3 Minuten
Ich sitze im Zug, lehne mich entspannt zurück und grinse: Paris, wir kommen! Fast pünktlich starte ich in Weilerswist, der Eurostar gleitet wie versprochen Richtung Stadt der Liebe. Genau mein Ding – Reisen, Fotografie und dieses Kribbeln, wenn das nächste Abenteuer beginnt.
Spätestens in Aachen wird aus einer entspannten Zugfahrt dann echte Reise-Realität. Steffen taucht plötzlich im Waggon auf, bestens ausgerüstet mit Frikadellen, Laugenstangen und allem, was man unterwegs so brauchen kann. Wer braucht schon Bordbistro, wenn man so versorgt wird? Die Stimmung kippt endgültig von ruhig zu gesellig, und ich weiß jetzt schon: Diese Reise wird nicht nur fotografisch interessant.
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 3 Minuten
Der Morgen in Paris beginnt entspannt – fast schon verdächtig ruhig. Wir schlendern erst einmal die rund 600 Meter zur zweiten Ferienwohnung. Die Crew einsammeln, kurz quatschen, dann geht’s los: 10:00 Uhr, Schuhe schnüren, Kamera griffbereit – Urlaub-Modus an.
Unser Ziel: Montmartre. Unser Weg: ein einziges fotografisches Warm-up. Märkte, Menschen, Bewegung – genau diese Mischung macht Street Photography aus. Zwischen Obstständen und Straßenszenen fangen die ersten Bilder schon an, sich von alleine zu machen. Und plötzlich stehen wir da: diese Treppen, dieser Anstieg – und kurz darauf der Wasserturm und die große Kathedrale Sacré-Cœur. Paris liefert. Immer.
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 4 Minuten
Der Tag beginnt – sagen wir es ehrlich – etwas zu entspannt. Erst gegen 8:30 Uhr stehe ich in unserer Lieblingsbäckerei, halte endlich ein frisches Croissant in der Hand und komme langsam im Tag an. Kaum habe ich den ersten Bissen genommen, meldet sich auch schon die Gruppe. Perfektes Timing, würde ich sagen.
Gemeinsam geht es in die Metro, Ziel: Grand Palais und Petit Palais. Und ab diesem Moment schaltet Paris wieder in den Vorwärtsgang. Es fühlt sich an wie ein fotografischer Sprint durch die Stadt – Champs-Élysées, Triumphbogen, Eiffelturm. Alles dabei, alles im Kasten, alles in erstaunlich kurzer Zeit. Zwischendurch kommt unweigerlich der Gedanke auf: Haben wir das gerade wirklich alles in ein paar Stunden erledigt?
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 3 Minuten
Ich wache auf und weiß sofort: Heute wird kein leichter Tag. Der Hals kratzt, jeder Knochen meldet sich und mein Körper hat eigentlich ganz andere Pläne als ich. Aber ganz ehrlich – ich bin in Paris. Also ignorieren wir das gekonnt und starten erstmal dorthin, wo jede gute Reise beginnt: in unsere kleine Bäckerei um die Ecke.
Mit Croissant und Cola wird die Welt zumindest kurzfristig besser und wir fassen den nächsten Plan: die Fondation Louis Vuitton. Ein echtes Highlight moderner Architektur und für mich als Fotografie-Fan natürlich Pflichtprogramm. Als wir ankommen, sehen wir allerdings direkt, dass halb Paris exakt dieselbe Idee hatte. Die Schlange ist so lang, dass wir ziemlich schnell beschließen: Innen schön, außen spektakulär – und genau das reicht mir heute.
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 4 Minuten
Der Tag beginnt wie die letzten zuvor – aufstehen, Hals meldet sich direkt wieder, einmal tief durchatmen und ab zur Bäckerei. Routine stellt sich ein und gleichzeitig weiß ich: Heute ist kein normaler Tag. Heute ist der letzte Tag unserer Paris Reise.
Während ich noch am Croissant knabbere, schiebt sich dieser Gedanke langsam nach vorne: Koffer packen. Abreise. Ende. Und trotzdem – noch ist Zeit.
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- Geschrieben von: Norbert Liebertz
- Lesezeit: 2 Minuten
Ihr wollt immer wieder wissen, wie und wo die Unterkünfte sind, in denen wir wohnen. Ich habe jetzt zu jeder Übernachtungsmöglichkeit den Link eingestellt.
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