Der Morgen beginnt zunächst ohne Frühstück, da ich nicht bereit bin über 20,- Euro für ein Hotelfrühstück auszugeben. So laufen wir zur Markthalle. Dort kann Tanja ihren geliebten Morgenkaffee und ein Schokocroissant zu sich nehmen und ich beginne den Tag mit einem Matjesbrötchen.
Wir verlassen die Halle und merken, dass in der Innenstadt ein riesiger Markt ist. So laufen wir durch die Gassen der Marktstände. Leider hat es angefangen zu regnen, aber das macht ja nichts. Wir runden unser Frühstück mit vietnamesischen Frühlingsrollen ab. Die passende Sauce ist allerdings sehr scharf und ich kann die eigentlich sehr leckere Teigrolle nicht mehr genießen, da alles brennt. Zur Löschung kommt halt noch ein Bratwurstbrötchen abendrauf. Die Bratwurst wurde auch sehr besonders zubereitet. Zunächst wird sie eingeschnitten und anschließend mit einem Creme Brullee Brenner flambiert und in einem Maisbrötchen serviert. Das kannte ich so noch nicht. Wir laufen weiter über den Markt, jedoch wird der Regen stärker und so müssen wir unser Schuhwerk tauschen. Der Weg führt uns zum Hotel.
Weiter geht es mit der U-Bahn in Richtung Rheinhafen. Hier kannst du bei Eintritt in den Bahnbereich einfach deine Kreditkarte auf das Terminal legen und schon hast du ein Ticket. Wegen des starken Regens haben wir uns dazu entschlossen, dass wir das neue Museum für Migrationskunst besuchen. Als wir dort ankommen, sind wir jedoch auch schon völlig durchnässt. Wir holen uns unsere Tickets und leider gibt es in den Niederlanden keinerlei Vergünstigung mit einem Schwerbehindertenausweis. Insgesamt muss man aber sagen, dass sich der besuch dieses Museums sehr gelohnt hat. Die sehr nackten Industriebauten sind durch die Kunstwerke so gut in Szene gesetzt, dass es zu einem besonderen Erlebnis wird. Die neue Treppe im Innenraum rundet das Museum noch ab.
Unsere Tagesrunde führt uns mit dem Wassertaxi in das nächste Museum, der Kunsthalle. Hier kostet der Eintritt nun 18,- Euro pro Person und wir merken, dass Kunst in den Nierderlanden nicht sehr günstig ist. Die hier ausgestellte Kunst kann uns nicht sonderlich begeistern und wir sind enttäuscht. Für mich hat sich der Besuch nicht gelohnt. Nach dem Museum laufen wir durch die Altstadt und werden völlig durchnässt. Da wir auch schon 15000 Schritte gelaufen sind machen wir eine Pause im Hotel.
Unser Abendprogramm startet bei Miss Gu’s Hotpot. Das ist ein chinesisches Restaurant, bei dem man sich seine Speisen in riesigen Suppentöpfen im Tisch selbst zubereitet. Wir haben so etwas noch nie gemacht und es war sehr interessant, aber auch lecker. Es ist ein besonderes kulinarisches Erlebnis, dass ich so in Deutschland noch nicht erleben durfte.
Der Abschluss unseres Abends endet an der Erasmusbrücke. Wir fahren wieder mit der U-Bahn und warten jetzt, zum Glück bei trockenem Wetter auf den Sonnenuntergang. Wir merken aber, dass es mit großen Schritten in Richtung Sommer geht und so geht die Sonne erst gegen 21:30 Uhr unter. Was nun – Wir überbrücken die Zeit in den Foodhallen mit einem Kakao und einer Cola.
Der lohnende Abschluss findet statt. Die Erasmusbrücke ist angeleuchtet und die Skyline von Rotterdam strahlt in den Abend. So kann ein Tag enden.





































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