Unser Ziel ist heute die Blumentopfinsel. Sie heißt wirklich so, da auf ihr Steinabspaltungen sind, die wie ein Blumentopf aussehen sollen. Auf Helgoland heißt das einfach „Lange Anna“. Das Schiff startet um 11:15 Uhr oder etwas später und so fahren wir zunächst noch an einem Schiffswrack vorbei.
Es liegt im seichtem ca. 2 m tiefem Wasser und man hat es wohl nicht aus dem Wasser geholt, da man noch eine Attraktion benötigt. Gut kann man den alten Kahn erkennen und dann geht es ab zur Insel.
Dort nehmen wir uns, da gerade die Mittagszeit ist, Zeit für ein ausgiebiges Bad im See. Es ist kein Meer, es ist einer der Seen, die so lang sind wie ganz Deutschland. Ich gleite also elegant ins Wasser, besser gesagt, da so viele Algen auf den Steinen abgelagert sind, ich rutsche aus und bin froh, dass ich mich noch fangen kann. Danach gehe ich den Weg ins Wasser etwas vorsichtiger. Nach einer ausreichenden Abkühlung marschieren wir dann noch die wenigen Meter zu den Blumentöpfen. Das ein und andere Bild wird gemacht und es macht schon gehörig viel spaß, wenn man den „Urlaubsmodels“ an den Steinen zusieht.
Am frühen Nachmittag erwartet uns das Boot und wir fahren mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit zurück nach Tobermory. Es wird richtig kalt auf dem Boot, da auch die Bewölkung zunimmt. Je näher wir aber an das Festland kommen, je wärmer wird der Wind und es ist wieder erträglich.
Zurück in unserer Unterkunft, die ich im Übrigen nicht empfehlen kann, machen wir eine kleine Pause und genießen anschließend im Ort ein riesiges Eis. Warum – weil ich es mir einfach mal verdient habe und es hier einen „The Sweet Shop“ gibt, der sagenhaft gute Maple Walnut und Malaga Eis hat. Am frühen Abend bereiten wir dann den Ablauf für den morgigen Tag in Niagara vor.





































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