Unsere Fahrt nach Ottawa läuft ohne Probleme und nach gut zwei Stunden haben wir unser Hotel erreicht. Wir sind eigentlich viel zu früh zum Einchecken dort und wollen unser Auto nur auf dem Hotelparkplatz abstellen. Uns wird aber klar gemacht, dass unser Zimmer fertig ist und ob wir mit einem Upgrade zufrieden sind.
Bei einem Upgrade sagen wir nie nein und so erhalten wir ein Zimmer auf der obersten Etage. Zunächst denke ich, dass dies schon das Upgrade sei, dann öffne ich die Tür und eine Suite mit Küche, Wohn-, Esszimmer und Bad zeigt sich unseren erstaunten Augen. Mehrere Fernseher, ein funktionsfähiger Rechner und Drucker sind ebenfalls vorhanden. Das ist das bisher beste Upgrade, dass ich je erhalten habe. Ich weiß nicht, womit ich das verdient habe, aber ich sage nur WOW.
Nachdem wir unser Gepäck in den Zimmern untergebracht haben, laufen wir zum Parlaments Hill. Dort überprüfen wir, wo um 15:00 Uhr unsere Führung durch das Parlamentsgebäude startet. Alles ist schnell zu finden und so nehmen wir zunächst ein kleines Mittagsgericht zu uns. Während der Pause kläre ich ab, wo wir für Carsten, meinem Arbeitskollegen, das gewünschte Trikot von Leon Draisaitl einkaufen können. Keine 500 m entfernt ist ein Laden, der dies haben sollte. Ich schnappe mir dort den ersten netten Verkäufer und zeige ihm das Trikot. Als Antwort erhalte ich nur Pfui und Edmonton Oilers. Ich komme mir vor, als hätte ich in Köln eine Glas Altbierbowle bestellt. Das Gefühl verstärkt sich, dass wir beide keine Freunde mehr werden.
Zurück geht es zum Parlamentshügel und wir werden einmal vollständig durchleuchtet, damit wir auch sicher in das Haus kommen. Kurz nach 15:00 Uhr startet unsere Tour durch das Gebäude und man darf sogar fotografieren. Nach 40 Minuten ist die Besichtigung fertig und wir schlendern fortan an den Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Hier kann man richtig das Stadtleben von allen Seiten beobachten. Nach den ganzen Wald- und Wassertagen genießen wir einfach das Urbane. Nachdem uns keine Sehenswürdigkeit mehr einfällt, die wir mal eben so abgelaufen sind fragen wir bei Googles nach. Auch die können keine wirklichen Ziele mehr vorgeben.
So gehen wir am frühen Abend in ein kleines mexikanisches Restaurant, der ZAK‘s Cantina. Ich habe noch nie so gute Chickenwings gegessen und auch die anderen Speisen waren sehr gut und reichhaltig. Hier würde selbst Steffen auf seine Kosten kommen. Gut gesättigt laufen wir noch etwas durch die abendliche Stadt und enden mit einem Spaziergang am Canal Rideau.





































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