Wir werden wach und gehen ein letztes Mal frühstücken und verabschieden uns von Tadoussac, dem liebgewonnenen Ort. Weiter geht es in Richtung Alma. Wir fahren die Fjord-Strecke. Nach einigen Kilometern habe ich das Gefühl, dass ich geblitzt wurde.
Ich kann mir nicht vorstellen warum, da ich den Autopiloten eingestellt habe. Leicht verärgert fahre ich weiter und nach wenigen Minuten blitzt es wieder. Diesmal aber so, dass ich mich nur noch wundere. Wenige Sekunden später knallt der Donner hinterher und noch ein paar Sekunden später regnet es, wie aus Eimern, nein, wie aus Fässern. Die erste Sorge ist weg, dass ich zu schnell gefahren bin, die zweite ist da, da man seinen Scheibenwischer nicht mehr vor den Augen sehen kann. Nach ca. zehn Minuten ist das Unwetter vorüber, aber wir fahren bis Alma mit bedecktem Himmel weiter.
In Alma beziehen wir unser Zimmer in einer wunderschön gelegenen Pension, direkt am Saguenay Fluss. Da wir gerade einmal Mittag haben überlegen wir uns, dass wir unser Ziel für den morgigen Tag vorziehen. Wir fahren in den Parc le Trou la Fee. Hier kann man am Fluss Chute Martine einige Wasserfälle besichtigen und in eine Höhle einsteigen. Die Wanderung zu den Wasserfällen, der Skywalk und die Hängebrücken sind sehenswert und das kann ich ohne Probleme empfehlen. Die Besichtigung der Höhle muss man nicht mitmachen. Hier zieht man ca. 50 Meter in eine Felsspaltenhöhle, kann sich dann alles ansehen und bekommt eine Erklärung nur auf Französisch. Das ist für mich, der diese Sprache leider nicht kann, nicht so sehr befriedigend. Tanja ist nicht weiter mit in die Höhle gegangen, da es ihr zu eng wurde. Ich muss auch häufig meinen Bauch einziehen, damit ich noch weiterkomme. Gegen 17:30 Uhr waren wir mit unserem Rundgang fertig und sind dann ziemlich abgekämpft und müde wieder zurück nach Alma gefahren, haben dort unser Abendessen zu uns genommen und sitzen nun gemütlich im Wohnraum der Pension.





































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