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16.7.2025 - Von der weiten Welt Kanadas in das kleinste Zimmer Quebecs

Wir starten heute sehr früh, da wir unser Auto am Flughafen abholen müssen. Zunächst laufen wir zur Bushaltestelle und können unsere 24 Stunden Tickets auch für den Flughafenbus nutzen. Das kann ich euch übrigens nur empfehlen, da man schneller als mit jedem Taxi zum und vom Flughafen kommt. Am Hertz Schalter begrüßt uns Mike und er erklärt uns alles Notwendige und so erhalten wir unser Auto. Einen KIA, der noch keine 3000 km gelaufen ist. Alles läuft hervorragend.

Nun heißt es, die kanadischen Straßen kennen zu lernen. Sie sind stellenweise auf der Autobahn etwas holprig und ich fühle mich wie zu Hause. Nach zwei Stunden machen wir eine kurze Pause und Fahrerwechsel. Auch Tanja fühlt sich gut auf den Straßen und so erreichen wir kurz nach Mittag Quebec unser heutiges Ziel. Das Hotel AtypiQ liegt wenige Schritte vom Chateau Frontenac entfernt. Das ist das Positive. Die Klappfunktion und das sehr enge Zimmer gehen mir aber schon nach wenigen Momenten auf den Geist, da ich mir das Bein am Klapptisch ramme. Insgesamt ist alles sehr beengt und ich habe nicht den Platz, den ich mir in der Preisklasse vorstelle. Das Bad ist so klein, dass darin nur ein Handwaschbecken ist und ich beim Zähneputzen nicht weiß, wie ich mich hinstellen soll. Genug über das Hotel gemosert. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich es auf gar keinen Fall für meine Altersklasse empfehlen und als junger Erwachsener hätte ich das Geld nicht gehabt.

Quebec selbst ist sehr schön, zumindest der Altstadtbereich. Überall gibt es interessante Läden und Restaurants. Nur ist zurzeit auch in Kanada Ferienzeit und es ist sehr belebt. Deshalb erinnert es ein wenig an Königswinter. Zum Abendessen kehren wir in das Restaurant Cochon Dingue ein. Unser Kellner David hat seinen Job verstanden und er macht alles, damit wir uns wohl fühlen. Das Essen war auch dementsprechend. Somit kann ich euch dieses Restaurant auch nur empfehlen. Den Satz "Aperol geht immer", stimmt leider nicht, da er hier leider etwas verwässert schmeckt. Das ist bei Temperaturen um die 40 Grad auch nicht schlecht, da man sonst schnell den Alkohol spürt.

Zurück in der Altstadt werden wir von Straßenmusikern und Artisten begleitet und wir kommen gegen 22:00 Uhr im Hotel an. Wir machen das Zimmer nachtfertig und versuchen einzuschlafen.

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