Es ist Jetlag und so bin ich ab 6:00 Uhr hellwach. Gleichzeitig kommt auch schon der Frückstückshunger auf mich zu. Frühstück gibt es aber erst ab 7:00 Uhr. Auf jeden Fall ist es so, dass wir kurz vor 8:00 Uhr mit unserer Besichtigungstour starten. Die ersten 10.000 Schritte haben wir schon vor 11:00 Uhr zusammen und die Stadt kennen wir jetzt auch schon sehr gut.
All die Punkte, die wir in unserer Planung stehen haben, haben wir bis 12:30 Uhr abgelaufen. Sogar nach dem Eishockeyshirt von Leon Draisaitl kann ich schauen, da das mein Arbeitskollege Carsten gerne haben möchte. Bisher bin ich noch ohne Erfolg. Als wir vor der Eishockey Halle der Montreal Canadians stehen, fragt Tanja nach, wer Leon Draisaitl ist. Ich sage, es ist ein erfolgreicher deutscher Spieler hier in Kanada. Sein Vater ist Peter Draisaitl – Er war Trainer in Köln. Tanja fragt nach worin er denn Trainer war. Meine Antwort war kurz „Radfahren“. Die Unterhaltung endete schlagartig, nachdem Tanja festgestellt hat, dass es nicht die richtige Antwort ist.
Weiter geht es etwas ruhiger in Richtung Hafen und dort sehen wir auch das Riesenrad, für das wir heute Abend Karten haben. Es ist aber auch an der Zeit, dass wir unseren Mittagshunger stillen und so gehen wir in ein kleines, aber feines „Latino-Restaurant“ mit dem Namen Sabrosa. Ich kann es nur empfehlen, da alles sehr gut schmeckt. Die Stimmung ist wieder besser. Es war wohl doch nur unser Hunger und so gehen wir zunächst in Richtung Hotel. Wir haben beide festgestellt, dass wir nun Montreals Straßen kennen und so kaufen wir uns ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr. Wir fahren eine Station und machen eine kurze Pause in unserem Hotel.
Da wir jetzt die U-Bahn nutzen können, fahren wir noch zum Olympiagelände und schauen uns dort viele Sachen an. Nach neunzig Minuten sind wir hier auch durch und so fahren wir zurück in die Innenstadt und Tanja shoppt einige neue Kleidung. Eigentlich wollten wir es so wie immer machen, dass ich mich mit in die Umkleide setzte und Tanja meinen fachkundigen Rat zu den Kleidungsstücken einholt. Hier sind wir in Amerika und obwohl wir schon über 30 Jahre verheiratet sind, darf ich nicht mit in die Kabine. Das ist im prüden amerikanischen Kontinent so. Trotzdem findet Tanja einige Kleinigkeiten und so fahren wir noch einmal am Hotel vorbei, damit die Taschen wieder leer sind und wir zum Riesenrad laufen können.
Gegen 18:30 Uhr sind wir am Riesenrad und fahren dreimal in unserer Gondel herum. Es ist ein schönes Erlebnis, welches ich gerne empfehle. Also einfach auch mitmachen. Man muss sich jedoch keine Karten vorher kaufen, da am Ticketschalter keine Schlange war.
Das Abendessen ist unspektakulär, obwohl ich Poutine das Nationalgericht gegessen habe. Es war teuer und nichts Besonderes. Also zurück ins Hotel und so fallen wir nach fast 20 km in unsere Betten und schlafen schnell ein.





































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