Es macht Pling und die erste E-Mail des Tages kommt um 5:01 Uhr an. Air Canada möchte, dass ich mich einchecke. Das mache ich gerne und jetzt funktioniert auch alles online. Das beruhigt mich doch sehr. Jetzt müssen wir nur noch unsere Koffer am Flughafen abgeben und dann sollte es losgehen.
Pling, eine zweite E-Mail kommt um 5:31 Uhr von Air Canada. „Da ein vorheriger Flug wegen Wetterbedingungen Verspätung hat, kann unser Flug, statt um 10:00 Uhr erst um 14:30 Uhr starten.“ So werden wir unseren Tagesstart etwas langsamer angehen lassen.
Wir geben die Koffer auf und bekommen noch Lebensmittelgutscheine für die Verspätung. Mittlerweile erhalten wir auch Informationen, warum die Verspätung erfolgt. In Montreal hat es am Sonntagabend ein starkes Gewitter gegeben, bei dem es sogar in das Flughafengebäude geregnet hat. Der 14. Juli ist wahrscheinlich ein Tag, der dem Wasser gehört. Vor vier Jahren mussten wir auch unserem Urlaub abrechen, da an diesem Tag die große Flut an Erft und Ahr war.
So fliegen wir, statt um 10:00 Uhr, erst gegen 15:30 Uhr los und kommen gegen 16:00 Uhr Ortszeit in Montreal an. Ich habe hinter mir jemand sitzen, der ständig seine Knie durch den Sitz bohrt und mir bei plötzlichen Aktionen doch arge Schmerzen im Rücken zufügt. Irgendwie raffen es machen Leute nicht. Nach drei Spielfilmen und zwei Sudoku haben wir Montreal erreicht.
Die Einreise nach Kanada läuft dank der gestern vorgestellten App sehr gut und so können wir ohne Probleme zum Gepäckband. Die Koffer sind schon da und auf geht es zum Busterminal. Auch der Bustransfer in die Innenstadt funktioniert sehr gut. Für 22,50 CAD bringt die Buslinie 747 uns bis 100 m an unser Hotel heran.
Als wir an der Bushaltestelle aussteigen, hören wir an einem nahegelegenen Festivalplatz das Lied Time to say goodbye. Die Begrüßung habe ich mir dann doch etwas anders gewünscht und nach wenigen Schritten erreichen wir unser Hotel. Wir checken ein, gehen dann aber sofort noch einmal in die Stadt, bevor wir merken, dass wir schon über 19 Stunden auf den Beinen sind. Es geht also zurück zum Hotel. Ich schreibe noch einen Großteil des Textes, bevor ich am Rechner einschlafe.
Bilder gibt es heute noch nicht so viele, da wir ja sehr lange im Flughafen und Flugzeug waren.





































Kommentare
wir versuchen unser Bestes und machen wie immer ein paar Bildchen.