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4.4.2025 - Abschluss im Sonnenschein

Der letzte Tag beginnt mit einem seht gutem Frühstück und die Besucherzahl des Hotels ist mittlerweile sehr überschaubar. Das Rickmers Insulaner kann ich ohne Probleme empfehlen. Der Service ist sehr gut und man hat mir eigentlich jeden Wunsch erfüllt.

Mein Tagesziel bis zur Abfahrt ist das Helgoland Museum. Auf dem Weg dorthin sind allerdings gepolsterte Bänke, auf denen ich zunächst die Sonne noch etwas genieße. Insgesamt habe ich in den letzten vier Tagen ein sagenhaftes Wetter gehabt. Da fällt mir der alte Spruch ein – Wenn Engel reisen – scheint die Sonne.

Irgendwann im Vormittagsbereich komme ich dann endlich am Museum an. Hier erfährt man wieder einiges über die Insel und deren Bewohner. Zu diesem Museum gehören auch nachgebaute Hummerbuden, die mit den verschiedensten Ausstellungsstücken gefüllt sind. Unter anderem ist auch ein Atelier in einer der Hütten. Hier stellt im Moment eine Malerin ihre Kunst aus und verkauft diese auch. Sie preist die Werke an, jedoch ist es beim besten Willen nicht mein Geschmack. Sie erzählt jedoch immer weiter und es ist schwierig ihr klar mitzuteilen, dass ich kein Interesse an ihrer Kunst habe. Dies erfordert ein gewisses Maß an Diplomatie und es ist für mich nicht so einfach. Kurz vor Mittag schaffe ich es doch ihren verbalen Fängen zu entwischen. Ich überleg mir eine Kleinigkeit zu essen und so kehre ich in einem „Schnellrestaurant“ in der Nähe des Aufzuges ein. Mein erstes Gefühl ist, dass ich hier besser wieder raus gehe, da ich mit Rudi Carrells „Wann wird’s mal endlich wieder Sommer“ begrüßt werde. Es folgen Lieder, die ich früher immer bei der ZDF-Hitparade hören konnte und das Essen ist auch aus dieser Zeit. Es gibt Fish & Chips und es ist gar nicht mal so lecker. Zumindest ist es zu wenig. Für 9,50 Euro ist der Teller nur so belegt, dass ich noch sehr viele Freiräume erkennen kann.

Nach der übersichtlichen Mahlzeit gehe ich noch zum Hotel, hole mein restliches Gepäck und weiter geht es zum Haltepunkt des Katamarans. Diesmal fährt er auch und da ich mir Tickets für die Captains Class gebucht hatte, konnte ich ganz ruhig in das Obergeschoss des Bootes und genussvoll bei einem Stück Kuchen und Tee die Überfahrt genießen. So hätte der Urlaub auch starten können.

Insgesamt kann ich einen Urlaub auf Helgoland nur empfehlen. Es ist toll, wenn man wie ich gerne Tierfotografie macht. Hier kommt man sehr nah an die Tiere heran, ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss. Aus meiner Sicht reichen aber zwei Übernachtungen. Wenn ich hier eine Fototour durchführen würde, dann würde ich am ersten Tag anreisen und zu den Klippen gehen. Am zweiten Tag ginge es rüber zur Düne und am letzten Tag würde ich noch einmal zu Basstölpel und Co. gehen.

Für mich ist es auf jeden Fall ein sehr erholsamer Aufenthalt.

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