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3.4.2025 - Was so alles am Strand döst

Eigentlich wollte ich die Idee von Jutta, einer weiteren Fotofreundin, umsetzen und mit einem Börteboot um die gesamte Insel fahren, doch das wird erst ab Mai angeboten. So geht es zwar in ein Börteboot aber nur zur Düne.

Beim Einstieg überlege ich mir, ob ich mich links oder rechts im offenen Boot setzen soll. Ich entscheide mich für die Backbord, da ich dann besser auf Helgoland sehen kann. Wir fahren los und nach der halben Strecke erreicht uns eine Welle, die - schwapp – einmal ins Boot geht. Genau gegenüber sitzen nun einige gut durchnässte Leute. Der Kapitän entschuldigt sich zwar bei den Leuten und meinte, da kann man leider nichts machen, das ist eben Natur, aber ich hatte das Gefühl, dass da ein unterdrücktes Lachen in seinem Gesicht zu erkennen ist.

Weiter geht es auf der Düne. Der Weg führt mich wieder über den Nordstrand einmal über die gesamte Insel. Vorbei an Robben und Vögeln lässt sich das ein oder andere gute Bild einfangen und so kehre ich gegen Mittag im Flughafen ein, um eine kleine Stärkung einzunehmen. Die Currywurst hätte ich besser aus dem Leib gelassen, da sie mich fortan verfolgt. Mir ist übel und so gehe ich erneut zum Nordstrand, da dort Bänke sind, auf denen ich mich ausruhen bzw. verdauen kann. Das ist alles nicht das wahre, da hier der Wind pfeift und ich weiter leide. So lege ich mich am Strand auf meine Decke, bin windgeschützt und die Sonne wirkt auf mich ein. Ich falle in ein „Verdauungskoma“ und nach ca. zwei Stunden wache ich gut gebräunt am Strand auf. So habe ich es den Robben, die nun ca. 20m von mir entfernt dösten gleichgetan und mir geht es auf jeden Fall wieder besser.

Die Rückfahrt mit dem Bötchen geht ohne Probleme und so komme ich am späten Nachmittag im Hotel an. Zunächst heißt es Kofferpacken, da dies mein letzter vollständiger Tag auf Helgoland ist. Danach gibt es noch ein kleines Abendessen beim Thailänder und irgendwie treibt es mich noch einmal am Abend heraus. Ich packe das Lightpainting Zeug noch einmal aus und verwundere an den Hummerbuden den ein oder anderen Besucher. Die Zeit macht Spaß und so geht es dann gegen 23:00 Uhr ins Bett.

 

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