Es ist Montagmorgen 2:00 Uhr und mein Wecker klingelt. Ich stehe auf und werfe mich ins Auto. Es stehen 426 km vor mir, damit ich die Fähre nach Helgoland pünktlich erreiche. Eigentlich ist das der Plan. Ich habe jedoch gestern eine SMS erhalten, dass die Reederei Cassen Eils ihre Katamaran Fahrt um 9:30 Uhr witterungsbedingt absagt.
So fahre ich mit der Hoffnung nach Cuxhaven, dass ich eine andere Fähre erreiche. Dem ist auch so nur setzen wir nun mit der normalen Fähre über und die Fahrt dauert nun statt 75 Minuten 150 Minuten. Merkwürdig ist, dass wir während der Fahrt von anderen Katamaran Fahrten überholt werden. Ich glaube so langsam, dass die Katamarntour aus witterungsbedingten Finanzmitteln nicht stattfindet, da zu wenige Besucher sich angemeldet haben.
Ich komme also gegen 13:00 Uhr auf Helgoland an und beziehe mein Domizil für die nächsten vier Tage. Es ist das Hotel Rickmers Insulaner und auf den ersten Blick kann ich es nur empfehlen.
Nach einer kurzen Pause geht es los. Auf zum anderen Ende der Insel - Auf zur „Langen Anna“. Nach ca. 30 Minuten habe ich mein Ziel erreicht. Es ist laut und es stinkt, da die Basstölpel sich in diesem Bereich versammelt haben. Eigentlich sollen die Tiere erst ab Mitte April hier nisten. Das ist sehr gut und so kann ich schon einige aus meiner Sicht sehr gute Bilder schießen. Da muss ich doch direkt an einen Fotokollegen aus dem hohen Norden denken, der wahrscheinlich auch hier war und zu einem Wettbewerb ein Bild einreichte, dass einfach unscharf war. Er ist und bleibt halt ein Tölpel.
Der Abend nähert sich und der kleine Hunger kommt auch. Ich gehe in das nahegelegene Restaurant Weddigs Fischerstube. Auch das kann ich nur empfehlen. Alles ist köstlich. Nachdem mein Magen die Nahrung gesehen hat, gibt es nur noch eins. Ab ins Hotel und schlafen. Der heutige Tagesstart um 2:00 zeigt seine Wirkung.
































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